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Nach der Heilung sind keine Spuren der Wunde mehr zu sehen.
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Nach der Heilung sind keine Spuren der Wunde mehr zu sehen.

16.05.2024

Wenn im Körper eine Verletzung entsteht, repariert der Körper diese automatisch. Die Wundheilung geht dabei zwangsläufig mit der Bildung von Narbengewebe einher. Streng genommen sind Narben unvermeidbar, doch es gibt Methoden, die die Narbenbildung positiv beeinflussen können, sodass sie nach der Wundheilung weniger sichtbar ist. Was also tun? Schauen wir uns das im Folgenden genauer an.

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Wie entstehen Narben?

Der Entstehungsprozess einer Narbe kann in drei Stadien unterteilt werden: das Entzündungsstadium, das Proliferationsstadium und das Reifestadium.

1. Entzündungsphase: Es handelt sich um einen Abwehrmechanismus des Körpers, der fremde Krankheitserreger und abgestorbene Zellen durch lokale Gewebedegeneration, Exsudation und Proliferation eindämmt, eliminiert und abwehrt und damit die Grundlage für die Wundheilung schafft.

2. Proliferationsphase: Nach der Wundheilung, nach 1-3 Monaten, beginnen sich Narben am Wundrand zu bilden, manchmal sind erweiterte Kapillargefäße sichtbar, und die Oberfläche ist rau, begleitet von Juckreiz, Schmerzen und anderen Beschwerden.

3. Laufzeit: Die Narbenhyperplasie erreicht ihren Höhepunkt üblicherweise nach etwa sechs Monaten, danach reift die Narbe allmählich und wird weicher. Der Reifungsprozess von Narben verläuft relativ langsam und dauert in der Regel ein halbes bis zwei Jahre. Bei manchen Patienten kann er jedoch auch drei bis vier Jahre dauern, wobei die Reifungsdauer je nach Körperregion variiert.

Warum sieht vernarbte neue Haut anders aus?

Mit der Zeit bildet sich auf einer Wunde neue Haut, die sich, auch wenn sie äußerlich nicht auffällig ist, von gesunder Haut unterscheidet. Im Gegensatz zu gesunder Haut, in der sich die elastischen Fasern kreuzen, verlaufen die Kollagenfasern im Narbengewebe parallel. Daher rührt die mangelnde Elastizität. Zudem fehlen Narben wichtige Bestandteile gesunder Haut wie Haare, Talg- und Schweißdrüsen sowie Melanozyten, die für die Hautpigmentierung verantwortlich sind. Darüber hinaus kann neu gebildetes Narbengewebe sich nicht selbst mit Feuchtigkeit versorgen und nicht ausreichend Wasser speichern. Diese Art von Haut ist sehr empfindlich und Narben sollten sorgfältig behandelt werden.

Faktoren, die Narbentyp und Ästhetik beeinflussen:

Neben der Art der Wundverletzung können auch andere Faktoren die Art der Narbe und deren Sichtbarkeit nach der Heilung beeinflussen, wie zum Beispiel:

Die Größe der Wundstelle: Manche Wunden befinden sich an exponierteren Körperstellen.

Wundhygiene: Infektionen erhöhen das Risiko unansehnlicher Narbenbildung.

Der körperliche Zustand des Patienten: Unabhängig davon, ob es sich um eine Narbenkonstitution handelt oder nicht, sollte die genetische Ursache berücksichtigt werden.

Der Schweregrad der Verletzung: das Ausmaß des Gewebeverlusts und die Tiefe der Wunde

Alter des Patienten: Mit zunehmendem Alter heilen Wunden in der Regel nicht mehr so ​​gut wie in jungen Jahren.

Um zu verhindern, dass Narben sichtbar werden, sollte in den frühen Stadien der Wundheilung eingegriffen werden.

Wie man die Narbenbildung positiv beeinflussen kann:

Um die Auswirkungen von Narben – egal ob Verbrennung, Schnitt, Riss, Kratzer oder Abschürfung – zu minimieren, sollte die Wunde unmittelbar nach der Verletzung selbst versorgt werden. Reinigen und desinfizieren Sie die Wunde gründlich mit Kochsalzlösung oder Leitungswasser. Wundinfektionen können den Heilungsprozess verlangsamen und die Narbenbildung verstärken. Kratzen Sie nicht an der entstandenen Kruste, da sonst Keime in die Wunde eindringen und die Haut erneut schädigen können.

Einige Möglichkeiten, Narbenbildung positiv zu beeinflussen:

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1. Um ein Ziehen oder Überdehnen der Wunde zu vermeiden, wird die Verwendung von Wundhautverschluss empfohlen. Dieser verhindert Spannungen in der Wunde, beugt Wunddehiszenz vor und schützt das Granulationsgewebe vor abnormaler Proliferation aufgrund übermäßiger Kollagensekretion, wodurch die Narbenbildung gehemmt wird.

2. Sie können Silikon-Narbenpflaster verwenden, die in zwei Ausführungen erhältlich sind: schuppig und schlauchförmig. Der Hauptmechanismus der Silikon-Narbenpflaster zur Narbenreduktion beruht darauf, dass hochreine medizinische Silikonkomponenten die Vermehrung von Fibroblasten und Kapillaren hemmen und so ein Verblassen der Narbenfarbe verhindern. Silikon-Gel ist sehr formbar und eignet sich für unebene Hautpartien oder aktive Kinder. Nach dem Auftragen trocknet das Gel schnell und bildet eine atmungsaktive, transparente und wasserdichte Schicht, die vor chemischen, physikalischen und mikrobiellen Einflüssen schützt. Silikon-Narbengel wirkt narbenverbessernd, da es die Narbe mit Feuchtigkeit versorgt und die Kollagenbildung während der Heilungsphase fördert. Es glättet und macht Narben weicher, lindert Juckreiz und reduziert narbenbedingte Verfärbungen.

• Kontrollieren Sie Ihren Diabetes, indem Sie Ihren Blutzuckerspiegel im Griff behalten, um ihn auf einem normalen Niveau zu halten.

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3. Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung auf die Wunde und verwenden Sie Sonnenschutzmittel, um die Narbe zu schützen.

Im Allgemeinen lässt sich das Erscheinungsbild von Narben während der Regenerationsphase, die etwa ein halbes bis zwei Jahre dauert, positiv beeinflussen. Je früher in diesem Zeitraum mit einer regelmäßigen Narbenbehandlung begonnen wird, desto besser.