NPWT-Maschinenspezifikation-1
02.02.2026
| NPWT-Maschine | |
| Einführung | Die VCare1000-300S Unterdruck-Wundtherapie ist eine tragbare, akkubetriebene Pumpe, die Unterdruck bzw. Sog erzeugt, um Wundexsudat, infektiöses Material und Gewebetrümmer aus dem Wundbett zu entfernen und so die Wundheilung zu fördern. Das VCare1000-300S-System besteht aus einer Pumpe und einem Netzkabel. Wundverbände, zusätzliche Behälter (mit 140 ml, 400 ml und 600 ml Fassungsvermögen), Transportkoffer und weiteres Zubehör sind separat erhältlich. In Kombination mit dem proprietären Wundverband erzeugt die VCare1000-300S ein Unterdruckmilieu. Das Unterdruck-Wundtherapiegerät VCare1000-300S und der Wundverband erzeugen einen Unterdruck im kontinuierlichen oder intermittierenden Modus. Der Anwender kann den gewünschten Druck zwischen -20 mmHg und -200 mmHg einstellen. Im kontinuierlichen Modus wird der Druck auf die Wunde ausgeübt, solange die Pumpe eingeschaltet ist. Im variablen Druckmodus erzeugt die Pumpe einen intermittierenden Druck in Form einer sanften Massage, wodurch die für herkömmliche intermittierende Drucktherapie typischen schmerzhaften Druckspitzen vermieden werden. |
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| Merkmale | Verbesserte klinische Ergebnisse: Kostengünstig Fördert die Wundheilung Vereinfacht die Bedienung und reduziert Benutzerfehler Minimiert Verbandswechsel Weniger Infektionen und andere Komplikationen. Ermöglicht die Mobilität des Patienten während der Behandlung. Verkürzt die Krankenhausaufenthaltsdauer. Die verlängerte Behandlung kann zu Hause abgeschlossen werden. |
| Modell | VCare1000-300S |
| Verwendung | 1. Chronische Wunden: Druckgeschwüre, diabetische Fußgeschwüre, venöse/arterielle Beingeschwüre. 2. Akute Wunden: Traumatische Verletzungen (Risswunden, Hautablösungen), großflächige Verbrennungen, postoperative Wunden, Hauttransplantate. 3. Kontrolle des Wundmilieus: Übermäßige Wundsekretion (Exsudat) bewältigen, die Bakterienbelastung reduzieren, Geruch kontrollieren. 4. Wundvorbereitung: Reduzierung der Wundgröße/des Ödems für einen besseren Wundverschluss (Transplantation oder chirurgischer Eingriff). 5. Fixierung der Transplantate: Fixierung der Hauttransplantate, um Mazeration zu verhindern. |
| Gebrauchsanweisung
| 1. Reinigen Sie die Wunde mit Kochsalzlösung und wischen Sie die Haut am Wundrand trocken. 2. Schneiden Sie das schwarze Schaumstoffstück entsprechend der Wundgröße zu und legen Sie es in die Wunde. 3. Öffnen Sie die sterile Verpackung, ziehen Sie das Trennpapier ab und legen Sie die PU-Folie so auf, dass der schwarze Schaumstoff bedeckt ist und auf der Haut fixiert wird. 4. Machen Sie einen kleinen Schnitt in die PU-Folie in der Mitte des schwarzen Schaumstoffs. 5. Das Schutzpapier vom Saugnapf abziehen und den Saugnapf in den Ausschnitt der PU-Folie einsetzen. 6. Verbinden Sie den Drainageanschluss/Schlauch mit dem Verband und der Therapieeinheit (Pumpe). 7. Schalten Sie das Gerät ein und stellen Sie den gewünschten Unterdruck ein (z. B. kontinuierlich oder intermittierend). Beachten Sie die Anweisungen in der Bedienungsanleitung. |
| Vorsichtsmaßnahmen | Das Unterdruck-Wundtherapiegerät VCare1000-300S sollte in folgenden Fällen NICHT angewendet werden: 1. Freiliegende Gefäße, Organe oder Nerven. 2. Anastomosenstellen. 3. Freiliegende Arterien oder Venen in einer Wunde. Alle freiliegenden Gefäße und Organe in und um die Wunde müssen vor Beginn der NPWT vollständig abgedeckt werden. Hinweis: Eine dicke Schicht natürlichen Gewebes ist vorzuziehen. Mehrere Lagen feinmaschigen, nicht haftenden Materials oder bioartifiziellen Gewebes können eine Alternative darstellen. Stellen Sie sicher, dass die Schutzmaterialien während der gesamten Therapie an Ort und Stelle bleiben. Fisteln, unerforschte oder nicht-enterische Fisteln. 4. Malignität in der Wunde. Das System kann nach Exzision einer Malignität eingesetzt werden, sofern alle Resektionsränder tumorfrei sind. 5. Übermäßige Menge an nekrotischem Gewebe mit Schorf. Hinweis: Das System kann auch bei geringer Menge an Belag oder nach Débridement von nekrotischem Gewebe verwendet werden. 6. Wunden, die zu groß oder zu tief sind, um von dem Verband abgedeckt zu werden. 7. Unfähigkeit, von einem Arzt betreut zu werden oder vereinbarte Termine einzuhalten. 8. Allergie gegen Urethanverbände und Klebstoffe. 9. Verwendung von topischen Produkten, die häufiger angewendet werden müssen, als es der Verbandswechselplan zulässt. |




