Welche Auswirkungen haben Veränderungen der Stomahöhe?
Da die Häufigkeit von Darmkrebs stetig zunimmt, steigt auch die Zahl der Stomaträger, und Betroffene sehen sich nach der Operation immer häufiger mit Problemen konfrontiert. Das häufigste und für viele Patienten besorgniserregendste Stomaproblem ist die Undichtigkeit. Eine der Hauptursachen für Undichtigkeiten ist die Veränderung der Stomahöhe. Daher befasst sich der folgende Artikel mit der Veränderung der Stomahöhe, ihren Auswirkungen und Behandlungsmöglichkeiten. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Ideale Stomahöhe:
Die Höhe sollte 1–2 cm betragen. In der frühen Phase nach der Stomaanlage bildet sich das Ödem der Darmpapille allmählich zurück. Mit den Veränderungen der Ernährung, der Aktivitäten und der Lebensgewohnheiten nach der Operation verändern sich die Stomahöhe und die Bauchform unauffällig.
Welche Arten von Stomaformen gibt es?
Die Hauptursache für Stomaaustritt ist die Veränderung der Stomaform. Grundsätzlich lassen sich drei Stomaformen unterscheiden: Retraktion: Das Stoma liegt unterhalb der Hautoberfläche und ist in die Haut zurückverlagert; flaches Stoma: Die Stomaöffnung ist so flach wie die Haut; vorstehendes Stoma: Das Stoma ragt aus der Hautoberfläche heraus; diese Stomaform ist in der Regel pflegeleichter.
Welche Auswirkungen hat es, wenn die Stomaöffnung zu hoch oder zu tief sitzt?
Eine zu hohe Stomaöffnung erleichtert das Anbringen des Stomaträgers und schützt zudem die Haut um das Stoma herum sowie das Eindringen von Stuhl in den Stomarand. Ist die Stomaöffnung hingegen zu flach, sammelt sich der Stuhl direkt um das Stoma und an der Haut, wodurch er leicht seitlich in die Haut eindringen und Hautschäden verursachen kann.

Warum verändert sich die Form des Stomas?
Die Form des Stomas ist nicht statisch, sondern verändert sich mit den körperlichen Veränderungen. Eine Gewichtszunahme, beispielsweise durch den Verzehr fettreicher Speisen, führt zu vermehrtem Fettgewebe um das Stoma herum und damit zu einer Formveränderung. Zudem erschlafft die Haut mit zunehmendem Alter, wodurch sie im Stehen oder Sitzen uneben wird, stellenweise erhaben oder eingesunken ist oder Falten entstehen. Auch die Erkrankung selbst kann das Mesenterium nicht vollständig aus der Hautoberfläche herausziehen. Mit dem Rückgang des intestinalen Papillenödems und der Veränderung der Bauchform zieht sich das Stoma zurück.
Wie lassen sich die oben genannten Veränderungen der Stomaform beheben?
Die Höhe des Stomaanschlusses hat ebenfalls einen großen Einfluss auf die Stoma-Leckage. Um dieses Problem zu lösen, muss zunächst die Wahl eines geeigneten Stomaträgers berücksichtigt werden.
Für Stomaträger mit einem flachen oder zurückgezogenen Stoma ist die Wahl einer konvexen Stomaplatte erforderlich. Diese ermöglicht es dem Druckring, die Haut um das Stoma herum anzudrücken und die Stomabasis nach oben zu wölben. Zusätzlich kann ein Stomagürtel verwendet werden. Dadurch schmiegt sich die Stomaplatte eng an die Stomawurzel an. Steht das Stoma über die Hautoberfläche hinaus, empfiehlt sich eine flache Stomaplatte. Um Stomakomplikationen zu vermeiden, sollten die Größe der Stomaplatte und der Sitz des Stomazubehörs sorgfältig überprüft werden. Die übliche Stomapflege sollte befolgt werden. Die Verwendung eines zweiteiligen Stomabeutels wird empfohlen, um den Beutelwechsel zu erleichtern und Komplikationen vorzubeugen.

Es wird empfohlen, dass Freunde mit einem Stoma die Form und Höhe des Stomas alle drei Monate überprüfen, damit die Stomabasis jederzeit angepasst werden kann, um Leckagen zu vermeiden und Hautprobleme zu reduzieren.



